Freitag, 28.02.2020
Freitag, 31. Januar 2020 15:47 Uhr

Saisonbedingter Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar Saisonbedingter Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar

Hameln (red). Im Januar ist die Arbeitslosigkeit im Weserbergland saisonal bedingt angestiegen: Bei den Agenturen und Jobcentern in den drei Landkreisen Hameln-Pyrmont, Schaumburg und Holzminden waren 11.744 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vormonat stieg die Arbeitslosenzahl an (+802/+7,3 Prozent). Der langfristige Trend ist aber weiter gut. So waren vor einem Jahr noch 467 Personen mehr ohne Arbeit (-3,8 Prozent).

Insbesondere ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab 50 Jahren sind von der saisonalen Arbeitslosigkeit betroffen (+405/+10,7 Prozent). Die Arbeitslosenquote lag zu Beginn des Jahres bei 6,0 Prozent, das waren 0,4 Prozentpunkte mehr als im Vormonat, jedoch 0,3 weniger als vor einem Jahr.

Gerhard Durchstecher, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hameln, sieht zu Beginn des Jahres einen typischen Verlauf am Arbeitsmarkt. Ursachen für den Anstieg der Arbeitslosigkeit sind witterungsbedingte Einflüsse und auslaufende Arbeitsverträge zum Ende des Jahres. „In der Vergangenheit hat sich aber gezeigt, dass ein großer Teil der jetzt neu arbeitslos gemeldeten Menschen im Frühjahr wieder in Arbeit geht.“ Durchstecher weiter: „Und im Januar 2020 nahmen mehr Personen als im Vorjahr an einer beruflichen Weiterbildung teil. Das ist eine gute Entwicklung! Denn berufliche Qualifikation hilft dem Fachkräftemangel aktiv zu begegnen und ist der beste Schutz gegen die Arbeitslosigkeit.“

Landkreise

In allen drei Landkreisen zeigt sich ein ähnliches Bild:

Die Arbeitslosenzahl ist zum Vormonat gestiegen:

  • HM-PY +7,2 Prozent
  • HOL +6,3 Prozent
  • SHG +8,0 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahr fällt das Ergebnis unterschiedlich aus: Während in den Landkreisen Holzminden (-103/-4,3 Prozent) und Schaumburg (-456/-9,3 Prozent) ein Minus zu verzeichnen war, stieg die Arbeitslosigkeit in Hameln-Pyrmont im Vergleich zum Januar 2019 um 92 Personen (+1,9 Prozent) an.

Die Ursache für den Anstieg ist in der Arbeitslosenversicherung zu finden: Dort stieg die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen in allen drei Landkreisen im Vergleich zum Vormonat saisonbedingt deutlich an (HM-PY +17,5 Prozent / HOL +15,1 Prozent / SHG +13,4 Prozent).

Im Bereich der Grundsicherung waren bei den Jobcentern in allen drei Landkreisen ebenfalls mehr Arbeitslose gemeldet: HM-PY +1,9 Prozent / HOL +1,5 Prozent / SHG +5,1 Prozent.

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